Fair-Fashionisto: Gunnar Berendson

GunnarBerendson

Authentisch, markant und humorvoll – so lieben wir die Männer und Gunnar Berendson ist ein ganz besonderes Exemplar. Der gebürtige Frankfurter (am Main) ist seit über 20 Jahren als PR-Berater tätig und unterstützt seine Wahlheimat am Chiemsee mit Bayernhochsechs.
Ansonsten lebt und liebt Gunnar Stil und Eleganz – aber bitte nicht von der Stange. Denn Slow Wear ist sein großes Thema und mit dem gleichnamigen Online-Forum widmet er sich dem Gentleman „par Excellence“ – mit viel Individualität, Eigensinn und Qualität.

  1. Die Geschichte zu Deinem aktuellen Lieblingsteil?
    Handgemacht von der Sartoria Colazzo in Martano/Apulien und dort auch persönlich abgeholt. Hemd von Lilian Fock, ebenfalls handgemacht und aus Nardò/Apulien.
  1. Was sollte ein Mann unbedingt im Kleiderschrank haben?
    Einen klassischen Anzug, am besten maß- und handgemacht von begabten Schneidern. Ein paar Hemden (zumindest in weiß und blau) und zwei Paar rahmengenähter Schuhe. Krawatte, Kniestrümpfe und einen passenden Gürtel aus Leder.
  1. Was bedeutet für Dich ganz persönlich Slow Wear?
    Die Gegenbewegung zur Modehysterie und dem Label-Getue. Gute Qualität, Passform und beste Verarbeitung sind attraktiver als jedes auch noch so große Logo. Und die Öko-Bilanz eines Maßanzugs aus europäischer Herstellung lässt obendrein auch jede Hessnatur Hose alt aussehen.
  1. Wo und wie würdest Du am liebsten leben?
    Am Meer. Im Süden. Mit meiner Frau.
  1. Womit fängt Dein perfekter Tag an?
    Tasse Kaffee und eine Runde Laufen am See.
  1. Was würdest Du gern richtig gut können?
    Geduldig sein.
  1. Deine schlimmste Modesünde?
    Im Juni 1989 habe ich einmal das Haus ohne Einstecktuch verlassen.
  1. Was hat nur Bayern zu bieten?
    Gerhard Polt, Chiemsee, Frankenwein.
  1. Welche historische Persönlichkeit hättest Du gern mal getroffen und warum?
    Carl Barks – ich bin Donaldist.
  1. Und was wünschst Du Dir für die Zukunft?
    Weltfrieden. Gute Weinernten. Mehr Geschmack. Weniger enge und zu kurze Anzüge. Toleranz. Freiheit.