H&M beugt sich dem Druck

Es tut sich was! H&M hat heute am Montag, den 13. Mai 2013, ein Brandschutzabkommen unterzeichnet, das weitreichende Folgen haben soll. In Zukunft sollen zumindest diejenigen Fabriken in Bangladesh verstärkt gegen Brandgefahr abgesichert werden, in denen die Schweden ihre Kleider nähen lassen.
Nur wenige Minuten nach der Veröffentlichung dieser Pressemitteilung ließ auch das spanische Unternehmen Inditex – zu dem vertikale Händler wie Zara und Massimo Dutti gehören – ebenfalls verlauten, das Abkommen unterzeichnen zu wollen.
Die beiden Textil-Giganten, die unter anderem als Hauptabnehmer von Textilien aus Bangladesh gelten, fühlten sich in den vergangenen Tagen und Wochen vermehrt unter Druck gesetzt. Allein die Petition der Menschenrechtsorganisation Avaaz, die seit Wochen im Internet kursiert, haben mittlerweile über 900.000 Menschen unterzeichnet. Diverse böse Satiren auf H&M-Kampagnen, die sich zum Teil direkt an CEO Karl-Johan Persson richteten, taten wohl ihr Übriges. Ob die beiden Modeunternehmen hier wahre Einsicht zeigen oder sich lediglich dem öffentlichen Druck beugen, sei dahin gestellt. Am Ende zählt das Ergebnis und das lässt hoffen.

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Foto: hanibaael