Ist fair wirklich so schwer? TV- und Buchtipps zum Thema Billigkleidung

Geiz ist nicht geil sondern kann auch tödlich sein. Die Globalisierung bedeutet für die Textilbranche zwar durchaus Chancen aber auch Risiken, derer wir uns langsam immer bewusster werden. Mittlerweile ist klar, dass die Arbeitsbedingungen in den Entwicklungsländern dringend verbessert werden müssen. Aber sollen wir uns bis dahin keine Kleidung mehr kaufen – oder gibt es vielleicht Alternativen?
Die andere, positive Seite der Medaille führen immer wieder Ökonomen auf, die behaupten, dass schließlich erst die globalisierte Textilindustrie, die gern in Schwellenländern produziert, dort zu Fortschritten in Sachen Einkommen, Bildung und Technik geführt habe.
Schaden wir mit einem Boykott von Billigkleidung also nicht nur den bösen, gierigen Industriellen, sondern auch den Menschen in Bangladesh oder anderswo, die auf ihre Arbeit im Textilsektor schließlich angewiesen sind?

Die Frage: „Ist fair wirklich so schwer?“ wurde auch im ARD-Presseclub am 5. Mai eingehend diskutiert und nicht nur deutsche Unternehmen sondern auch wir Schnäppchenjäger gerieten dabei ins Visier der Kritik. Zum hochaktuellen Thema „Billigkleidung oder Verantwortung tragen. Was uns Bangladesh und Co. angehen“ hatte Moderator Volker Herres namhafte Experten geladen:

  • Tanja Busse, Autorin des Buches „Die Einkaufsrevolution: Konsumenten entdecken ihre Macht
  • Dorothea Siems, Chefkorrespondentin für Wirtschaftspolitik der WELT-Gruppe
  • Christoph Lütgert, Freier Journalist und Macher der preisgekrönten TV-Reportage „Die Kik-Story“
  • Florian Willershausen, Auslandschef der Wirtschaftswoche

 

Wer fleißig konsumiert, sollte auch gut informiert sein. In Sachen Ernährung lassen wir uns inzwischen nichts mehr vormachen. Wir kennen den aufgedruckten Code für Bio-Eier, wir wissen, dass Antibiotika im Fleisch keine gute Idee ist und mussten sogar lernen, dass auch Soja-Keimlinge Gefahren in sich bergen können. Die Folge: Wir stopfen nicht mehr wahllose „Köstlichkeiten“ in uns hinein, sondern achten auf bewusste Ernährung.
Jetzt wird’s Zeit, dass wir uns auch darum kümmern, was wir auf unserer Haut, unserem größten Organ, tragen. Wer sich seine eigene Meinung zum Thema bilden will, findet hier noch weitere TV- und Buchtipps:

 

ARD-Presseclub zum Thema „Billigkleidung oder Verantwortung tragen. Was uns Bangladesh und Co. angehen“:

 

Hier kann man sich den NDR-Film „Die Kik-Story“ anschauen:
[zilla_one_third] Die Einkaufsrevolution[/zilla_one_third][zilla_one_third] 32592468z[/zilla_one_third][zilla_one_third_last] 23810968z[/zilla_one_third_last] [zilla_one_third] Tanja Busse:
„Die Einkaufsrevolution. Konsumenten entdecken ihre Macht“

[/zilla_one_third][zilla_one_third] Edith Piegsa:
„Green Fashion: Ökologische Nachhaltigkeit in der Bekleidungsindustrie“

[/zilla_one_third][zilla_one_third_last] Stefanie Rupp:
„Soziale Verantwortung in der Bekleidungsindustrie. Ist-Zustand und Ausblicke eines sozial verantwortlichen Handelns in der Bekleidungsindustrie“

[/zilla_one_third_last] [zilla_one_third] images.booklooker.de
[/zilla_one_third][zilla_one_third] 34568831z
[/zilla_one_third][zilla_one_third_last] Heidbrink-2.indd[/zilla_one_third_last] [zilla_one_third] Martina Hahn, Frank Hermann:
„Fair einkaufen – aber wie? Der Ratgeber für Fairen Handel, für Mode, Geld, Reisen und Genuss“

[/zilla_one_third][zilla_one_third] Michael von Hauff, Katja Claus:
„Fair Trade. Ein Konzept nachhaltigen Handels“

[/zilla_one_third][zilla_one_third_last] Ludger Heidbrink, Imke Schmidt, Björn Ahaus (Hrsg.):
„Die Verantwortung des Konsumenten. Über das Verhältnis von Markt, Moral und Konsum“

[/zilla_one_third_last] [zilla_one_third_last] Die Einkaufsrevolution
[/zilla_one_third_last] [zilla_one_third_last] Stefanie Wein:
„Fairer Handel. Kritische Analyse in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht“

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