Uniqlo spendet Kleider an Flüchtlinge

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Der Winter ist da – und in Deutschland gibt es tausende Flüchtlinge, die nicht mal mit dem Nötigsten ausgestattet sind. Nun hat auch Fast Retailing, der Mutterkonzern des japanischen Fashion Labels Uniqlo, mit angepackt. Über 50.000 Kleidungsstücke wurden auf Initiative von Fast Retailing und dem Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen UNHCR an Menschen verteilt, die sich aktuell in Deutschland um Asyl bemühen.

Insgesamt wurden am vergangenen Wochenende 39.000 neue und rund 10.000 kaum getragene Kleidungsstücke in Berliner und Brandenburger Notunterkünften verteilt, die zuvor in europäischen Uniqlo-Stores von den Kunden gespendet worden waren. „Wir freuen uns sehr, die Flüchtlinge in Berlin zu dieser Jahreszeit, wenn die Temperaturen weiter sinken, mit warmer Kleidung unterstützen zu können“, betonte Jean-Emmanuel Shein, CSR-Director bei Uniqlo, in diesem Zusammenhang. Außerdem bedankte er sich für die große Unterstützung der vielen freiwilligen Helfer und die gute Zusammenarbeit mit der Berliner Stadtmission, die zurzeit rund 2.000 Flüchtlinge zu versorgen hat, und mit der Uniqlo bereits seit 2015 in engem Kontakt steht.

Seitdem hat Uniqlo übrigens seine Kunden unter dem Aktionsnamen „10 million ways to help“ in über 16 Ländern aufgerufen, gut erhaltene Kleidung zu spenden. Zusammengekommen sind auf diese Weise über 10 Millionen Produkte, die weltweit an Flüchtlinge in über 37 Regionen verteilt wurden.

Foto: Uniqlo